PDF unterschreiben, ohne es zu drucken und zu scannen

Einen Vertrag ausdrucken, mit dem Stift unterschreiben und wieder einscannen ist der langsamste Weg, ein Dokument zurückzugeben, und jede Runde kostet Seitenqualität. Sie können sich das sparen: Öffnen Sie das PDF im Browser, zeichnen Sie Ihre Unterschrift auf die Seite und laden Sie die unterschriebene Kopie herunter. Nichts wird hochgeladen.

Zuletzt überprüft: 27. August 2026

Drei Schritte, kein Drucker

  1. 01

    Öffnen Sie das PDF dort, wo es schon liegt

    Ziehen Sie die Datei in den kostenlosen Signer oder holen Sie sie aus dem Download-Ordner. Sie öffnet sich im Tab, bis 25 MB, ohne Konto und ohne Wartezeit für einen Upload.

  2. 02

    Unterschrift zeichnen, tippen oder fotografieren

    Zeichnen Sie mit Trackpad, Finger oder Stift, tippen Sie Ihren Namen in einer Handschriftenschrift, oder fotografieren Sie eine auf Papier geschriebene Unterschrift. Ziehen Sie sie an die richtige Stelle und ergänzen Sie das Datum, falls verlangt.

  3. 03

    Unterschriebenes PDF herunterladen und antworten

    Die Unterschrift wird fest in die Seite eingebettet, die Datei landet auf Ihrem Gerät und ist bereit zum Anhängen. Seitenzahl, Textebene und Dateigröße bleiben nah am Original.

Was der Umweg über Drucker und Scanner wirklich kostet

Ein Scan ist eine Fotografie einer Seite. Der Text, den das ursprüngliche PDF enthielt, verschwindet und wird zu Pixeln, also kann die Gegenseite keine Klausel mehr kopieren und nichts mehr suchen. Wer daraus zitieren muss, tippt ab.

Auch die Dateigröße geht meist in die falsche Richtung. Eine fünfseitige Vereinbarung mit 300 KB kommt aus einer Handy-Scan-App mit 8 MB oder mehr zurück, genug, um an einem Postfach mit 10-MB-Grenze abzuprallen. Dazu die schiefen Ränder und der Grauschleier, den jeder Scan mitbringt: Die Fassung, die jetzt kursiert, ist schlechter als die, die Sie bekommen haben.

Auf dem Bildschirm zu unterschreiben lässt die Seiten unangetastet. Ihre Unterschrift wird darübergelegt und eingebettet, die Gegenseite bekommt also ihr Dokument, plus eine Unterschrift.

Wann Sie den Drucker wirklich brauchen

In Deutschland ist das keine Geschmacksfrage, sondern steht im Gesetz. Wo §126 BGB Schriftform verlangt, muss eine eigenhändige Unterschrift auf Papier stehen. Der bekannteste Fall ist die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses: §623 BGB schließt die elektronische Form ausdrücklich aus. Ähnlich bei Bürgschaftserklärungen von Privatpersonen und bei Verbraucherdarlehensverträgen.

Dazu kommen Testamente, notarielle Urkunden und alles, was ins Grundbuch oder ins Handelsregister geht. Für den ganzen Rest, also Angebote, Aufträge, Geheimhaltungsvereinbarungen, Freelancer-Verträge, Einverständniserklärungen, reicht ein am Bildschirm unterschriebenes PDF.

Das Dokument verlässt Ihr Gerät nicht

Die meisten Online-Signaturdienste laden Ihre Datei hoch, verarbeiten sie auf einem Server und löschen sie später. Deshalb werben so viele mit einer Löschfrist. Der kostenlose Signer hier hat gar keinen Upload-Schritt: Das PDF wird von Code gelesen, dargestellt und gestempelt, der in Ihrem Browser-Tab läuft.

Nachprüfen dauert zehn Sekunden. Öffnen Sie die Entwicklertools Ihres Browsers, wechseln Sie auf den Tab Netzwerk und unterschreiben Sie ein Dokument. Keine Anfrage trägt die Datei. WLAN aus, nachdem die Seite geladen hat, funktioniert genauso gut, denn das Unterschreiben läuft offline zu Ende.

Häufige Fragen

Gilt eine am Bildschirm gesetzte Unterschrift so viel wie eine gedruckte?
In den meisten Alltagsfällen ja. Eine gezeichnete oder getippte Unterschrift ist eine einfache elektronische Signatur, und nach eIDAS Art. 25 darf ihr die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie elektronisch ist. Die Ausnahmen sind die Fälle der gesetzlichen Schriftform nach §126 BGB, etwa die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses.
Wird das PDF beim Unterschreiben irgendwohin hochgeladen?
Nein. Das Dokument wird von Code in Ihrem Browser geöffnet und unterschrieben, die signierte Kopie wird direkt in Ihre Downloads geschrieben. Prüfen können Sie das im Netzwerk-Tab der Entwicklertools, oder indem Sie sich nach dem Laden der Seite vom Internet trennen und trotzdem unterschreiben.
Die Gegenseite möchte einen Scan. Genügt ein unterschriebenes PDF?
Fast immer. Verlangt wird der Nachweis, dass Sie unterschrieben haben, und ein PDF mit eingebetteter Unterschrift liest sich besser als ein grauer Handy-Scan. Wenn jemand darauf beharrt, fragen Sie, ob ein eigenhändig unterschriebenes Original nötig ist oder nur eine unterschriebene Datei. Meist ist es Letzteres.
Das PDF hat auch Felder zum Ausfüllen. Geht das hier?
Ja. Der kostenlose Signer hat die Funktion Text hinzufügen: Sie tippen den Text, wählen eine Schrift und ziehen ihn in das Feld. Der Text wird auf die Seite gestempelt und füllt kein Formularfeld aus. Hat das PDF also echte ausfüllbare Felder, bleibt es sauberer, diese zuerst in Vorschau, Acrobat Reader oder Chrome auszufüllen und dann hier zu unterschreiben. Bei einem gescannten oder nicht ausfüllbaren Formular erledigt das Textwerkzeug alles.

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